Wer wird Deutscher CSR-Meister?

Die 57. Saison der Fußball-Bundesliga ist gestartet. In den Vereinen zählt jedoch längst nicht mehr nur die sportliche Aufstellung:

In einer exklusiven Studie haben wir CSR-Experten interviewt, um die Erfolgsfaktoren für „Corporate Social Responsibility“ (CSR) im Profifußball zu ermitteln. Das Ergebnis: Eine Checkliste mit sämtlichen Erfolgsfaktoren für sozial verantwortungsvolles Handeln für die Clubs der 1. und 2.Liga. 

Mit der Studie wollten wir herausfinden, was heute von modernen und sozial verankerten Gesellschaftstreibern, wie es Bundesliga-Clubs eben sind, erwartet wird. Dabei geht es nicht darum, anzuprangern, was nicht so gut läuft, sondern darum, wie die positive Kraft des Fußballs auch abseits des Rasens voll entfaltet werden kann.

Um die wissenschaftlich gewonnene Checkliste zu testen, haben wir die 18 Bundesliga-Vereine einmal spielerisch am 1. Spieltag gegeneinander antreten lassen. Wie dein Verein bei bestimmten Themen abschneidet, findest du unten.

Die für die Studie interviewten CSR-Experten haben an den folgenden Spieltags-Duellen nicht mitgewirkt.

 

Beispiel 1:

München.png
Hertha_Berlin.png

  AllianzArena erstrahlte zum

  CSD in Regenbogenfarben

  Shitstorm der eigenen Fans

  als Reaktion auf diese Aktion

 „Mia san mia“-Identität

  widerspricht Vielfalt

Sondertrikot in Regenbogenfarben

zum Vielfaltspieltag geplant

Nach Fankritik Regebogentrikot zurückgezogen

Einbindung der Mitarbeiter und Fans,

hohe Kompromissbereitschaft

glaubwürdiger Bezug zur Vereinsidentität „In Berlin kannst du alles sein.

Vor allem bunt.“

 

Beispiel 2:

fünf Mitarbeiter in eigener Abteilung

Soziales Engagement

stiftungsähnliche Organisationsform

durch GmbH

keine eigene CSR-Abteilung

Potenzial einer gelungenen CSR-Kommunikation wird nicht ausgenutzt

 

Beispiel 3:

veraltetes Stadion

Einbezug von Teilhabern bei

allen weiteren Schritten

Win-Win-Effekt durch

Energiesparmaßnahmen

erste CO2-neutrale Arena der Welt

Einbezug von Partnern

keine weiteren Maßnahmen unter

einem CSR-Markendach gebündelt

 

Beispiel 4:

Nachhaltigkeitsbericht

Deutscher CSR-Vorreiter mit herausragendem Engagement der Vereinsspitze

Mitarbeiter werden eingebunden

nach innen und außen gelebtes Engagement

Nachhaltigkeitsbericht

 

Bezug zur Vereins-DNA

von Vereinsspitze protegiertes Engagement

tendenziell (zu) philanthropisch ausgerichtet (fehlender Business Case)

 

Beispiel 5:

Ausbildungsverein mit Haltung

(Bezug zur Vereinsidentität)

 

geprägt und vorgelebt von

Vereinsverantwortlichen

Einbezug von Mitarbeitern

(Nachwuchs- und Profispieler/innen)

CSR-Gedanke in Vereinsidentität verankert

Haltung von oben nach unten und von innen nach außen gelebt durch handelnde Personen

 

Beispiel 6:

eigene CSR-Marke

 

Nachhaltigkeitsbericht

ergänzende transparente Kommunikation

thematische Bündelung der Projekte

ganzheitliche Betrachtung

Bezug zur Vereinscharta

vereinseigene Ressourcen eingesetzt

keine Eigeninitiative

mittelmäßig gute Einbindung von Testimonials

 

Beispiel 7:

Verbindung zu den Werten des Vereins

 

Mehrwegbechersystem

Ökoprofit-Stadion

 

fehlende Einbindung von

(vereinseigenen) Testimonials

„nur“ neues Becher-Sammelsystem

fehlende Verknüpfung zur Vereinsidentität

Einbindung von Profispielern

 

Beispiel 8:

Pioniergeist in sportlicher Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung z.B. durch Pausenliga

keine CSR-Marke und thematische Bündelung Ökoprofit-Stadion

 

fehlende Stakeholder-Analyse

Streben nach Win-Win-Effekt

 

CSR-Marke "TSG ist Bewegung"

strategische Begündung des

CSR-Engagements

fehlende Stakeholderanalyse

 

Beispiel 9:

soziale Grundhaltung in der Satzung verankert (Engagement von innen nach außen)

 

soziales Verständnis der Fans prägt

das Handeln des Verein

sozial engagierte Identifikationsfiguren

im Profikader

(ehemals) sehr engagierte Vereinsspitze

bisher zu abhängig von Einzelpersonen

fehlende Impulse aus dem Verein

 

Studiendesign & Durchführung:

Annett Meyer

Norman Arnold

 

Studienleitung und Herausgeber:

Raphael Brinkert GmbH

Raphael Brinkert, Geschäftsführung

Tobias Wagner, Consulting & PR

Lippmannstraße 8

22769 Hamburg

Um die komplette Studie mit einer detaillierten Checkliste für erfolgreiches CSR-Engagement und -Management im Profifußball zu erhalten, schicke uns gerne kurz eine Anfrage.

 

Raphael Brinkert berät Sportler, Vereine, Unternehmen, Stiftungen, Institutionen und Initiativen in allen Bereichen gesellschaftlicher und nachhaltiger Marketingkommunikation.

 

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