Beispiel 8:

 Dimension: Glaubwürdigkeit des CSR-Managements 

Eintracht Frankfurt vs. TSG Hoffenheim:

Eintracht Frankfurt macht in der Nachwuchsförderung vieles richtig – sowohl beim Heranführen von Talenten an den Profifußball als auch in der Ausbildung in menschlicher und sozialer Hinsicht.

Laut SGE ist das „alltäglich gelebte Realität“ - aber wo ist die Strategie dahinter? Weder wurden die Teilhaber und Fans hinsichtlich der Jugendarbeit der Eintracht befragt, noch gibt es eine CSR-Marke

als Dach für das gesellschaftliche Engagement. Außerdem fehlt eine thematische Bündelung der Projekte und Aktivitäten. Neben dem Bauchgefühl wäre es also sinnvoll, auch noch den Kopf stärker zu nutzen und so die Nachwuchsförderung auf noch professionellere Beine zu stellen.

Professionalität und Talentförderung sind schon seit dem Aufstieg der TSG Hoffenheim in den Profifußball zwei Kernelemente der Marke. Dies drückt sich auch in der CSR-Marke „TSG ist Bewegung“ aus, die zum Jahreswechsel 2018/2019 gelauncht wurde. Was die TSG sehr gut macht: Die CSR des Vereins ist in der Stabstelle „Unternehmensentwicklung“ an höchster Stelle verankert, wodurch das Engagement für die jungen Talente glaubwürdig wirkt. Da tut es auch keinen Abbruch, dass Hoffenheim ganz offen kommuniziert, mit dem gesellschaftlichen Engagement auch wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Ganz im Gegenteil – so muss es sein.

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 Stakeholderbefragungen/Materialitätsanalysen 

 Einbezug von Fans 

 Einbezug von M itarbeitern

 Verbindung von Business und Social Case 

 Eigeninitiative zeigen 

 strategische Begründung des CSR-Engagements 

 GieSSkannenprinzip vermeiden 

 Wirkungsmessung 

 Entwicklung einer eigenen CSR-Marke 

 thematische Bündelung von Projekten 

 Lernbereitschaft zeigen 

 Ausbau bestehender Projekte 

 Qualitätssicherung der Projekte 

Quellen: