Beispiel 6:

 Dimension: Glaubwürdigkeit in der Projektgestaltung 

VfL Wolfsburg vs. 1. FC Köln:

Es gibt kaum einen Verein in der Bundesliga, bei dem gesellschaftliches Engagement so glaubwürdig und fest im Verein verankert ist wie beim vielfach ausgezeichneten VfL Wolfsburg, auch beim Thema Integration. Dieses Verständnis hat sich in den letzten Jahren zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise entwickelt. Das i-Tüpfelchen: Als sichtbares Ergebnis der gelungenen Integration warten wir noch auf die/den erste/n Geflüchtete/n in einem VfL- Profiteam.

Auch der 1. FC Köln kann glaubwürdig vermitteln, dass das Engagement für Vielfalt und Integration zu den Kernwerten des Vereins gehört, so wie es in seiner Charta festgehalten ist. Vereinseigene Ressourcen in Form von Trainer-Knowhow werden sinnvoll eingesetzt und durch den Besuch von Angela Merkel wurde eine große öffentliche Aufmerksamkeit generiert. Sie benannte aber auch gleich einen Knackpunkt: Sie dankte dem FC stellvertretend für alle anderen Vereine. Dem Kölner Engagement fehlt ein Alleinstellungsmerkmal, da die Projekte nicht selbst initiiert sind und die Profis zwar als Paten zur Verfügung stehen, aber sonst nicht in Erscheinung treten.

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Köln.png

 Themenfelder: Region, Ökologie, Soziales 

 Aktualität der Themen 

 Ausweitung d. Engagements auf überregionale/internationale Ebene 

 thematische Verbindung von Projekt und Verein 

 Projekte im Einklang mit den Werten und Normen des Vereins 

 Projekte im Einklang mit den Traditionen des Vereins 

 Projekte im Einklang mit dem Leitbild des Vereins 

 Beschränkung auf Probleme, die den Verein unmittelbar betreffen 

 Lösung eines selbstverursachten Problems 

 Probleme im eigenen Geschäftsbereich 

 Lösung eines gesellschaftlich relevanten Problems 

 Einbindung von Profispielern 

 Einbindung des Maskottchens 

 Verzicht auf einmalige Aktionen 

 Einsatz von Kernkompetenzen 

 öffentliche/mediale Wirksamkeit 

 Diskussionspotenzial der Projekte 

 Bezug zum Kerngeschäft 

 sichtbare Ergebnisse 

Quellen: